Zeit für eine Beichte: Ich gucke pro Tag 4623 Mal auf mein Handy. Schätzungsweise.

Ich checke meine Mails, schreibe SMS, gucke bei Twitter rein. Zwischendurch ein paar Anrufe, wieder SMS und die ewige Frage, ob etwas bei Facebook passiert ist. Selbst für die Uhrzeit hole ich mein Handy aus der Tasche.

Und wenn man sich heute auf der Straße umguckt, ist recht schnell deutlich, dass ich da nicht alleine bin. Kaum jemand, der kein kleines schwarzes Gerät in der Hand hält. 

Nach einer Studie des High-Tech-Verbands BITKOM hatten 2012 annähernd 100 Prozent aller Schüler über zwölf Jahre ein Handy. Etwa die Hälfte davon waren Smartphones. Inzwischen ist die Zahl der Smartphonebesitzer unter Jungendlichen auf beinahe 90 Prozent angestiegen.

Wer es negativ formulieren will, kann sagen, dass wir langsam aber sicher zu Sklaven der Technik werden. Ich habe jetzt keine Lust, das Handy zu verteufeln. Immerhin erleichtert es unsere Arbeit auf vielfältige Weise, gibt uns neue Möglichkeiten zu kommunizieren und erlaubt uns so, Kontakte aufrecht zu erhalten. Aber wir können trotzdem die Frage stellen, wohin unsere Gedanken abschweifen, wenn wir zum Handy greifen.

Deshalb habe ich vor einiger Zeit eine kleine Änderung vorgenommen. Wenn ich das Display meines Handys aktiviere, sehe ich das hier:

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Jesus never fails. Jesus versagt niemals. Oder: Jesus lässt dich nie allein.

Ich sehe es, wenn ich eine SMS schreiben will, wenn ich einen Anruf bekommen und jedes Mal, wenn ich die Uhrzeit wissen will. Jesus never fails. Mein Handy kann nicht zu einem Götzen werden, mit dem ich mein Leben plane, meine Kontakte halte und der mein Sprachrohr zur Welt wird.

Denn jedes Mal, wenn ich auf mein Handy schaue, werde ich erinnert, was Jesus für mich getan hat. Dass meine Rettung bereits geschehen ist und ich mir dessen sicher sein kann. Denn Jesus versagt nicht.

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