Im Team arbeitet es sich leichter. Das ist schon fast eine alte Bauernweisheit. Das gilt allerdings nur, wenn das Team auch funktioniert. Hier habe ich deshalb drei kurze Gedanken, die man im Hinterkopf haben sollte, wenn man ein Team (wofür auch immer) zusammenstellt.

1. Die Mitglieder meines Teams sollten Gaben besitzen, die ich nicht habe.

Wenn du keine Leute in deinem Team hast, die dich in bestimmten Bereichen übertreffen, ist das Team falsch zusammengestellt. Als Leader des Teams ist es nicht dein Job, der Beste in allem zu sein. Dein Job ist es, ein Team zu finden, dass eine bestimmte Aufgabe am effektivsten hinbekommt.

2. Die Mitglieder meines Teams sollten mir Neues beibringen.

Arbeit im Team bietet immer die Chance, etwas zu lernen. Diese sollten wir nutzen, da keiner von uns schon alles weiß. Wenn dein Team nicht ein Ort des Lernens ist, ist es das falsche Team.

3. Die Mitglieder meines Teams sollten mich zum Wachstum herausfordern.

Als Mensch und Leader will ich mich immer weiter entwickeln. Ich will morgen besser sein, als ich es heute bin. In einem guten Team, das Menschen aus ganz verschiedenen Hintergründen beinhaltet, werde immer wieder auf Menschen treffen, die in Bereichen weiter sind als ich. Das spornt mich an. Bekommst du von Anfang an das Gefühl, alle anderen schön längst angehängt zu haben, bist du im falschen Team.

Am Ende müssen diese drei Punkte mit dem Zwischenmenschlichen zusammengeführt werden. Selbst ein funktionierendes Team ist keine Maschine, sondern eine Gruppe von Menschen. Und wenn du das nicht im Blick hast, bist du der falsche Leader für ein Team.

Worauf legst du den Fokus bei der Gründung eines Teams?

3 aspekte gutes team

 

Photo: Markus Spiske / www.temporausch.com

 

 

2 Kommentare zu „3 Aspekte eines guten Teams

  1. Danke für die guten Gedanken! Nach allem, was ich bisher gelesen habe, ist einer der größten Fehler, die häufig gemacht werden, dass Teams zu homogen zusammengestellt werden. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung.

    1. Hallo Malte,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich glaube, dass homogene Teams nur bis zu einem bestimmten Punkt effektiv sein können. Irgendwann fehlen wahrscheinlich die verschiedenen Erfahrungen und Blickwinkel.

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