Hier sind einige Artikel, die mich in der letzten Woche beschäftigt haben.

 

The Rise and Fall of Mars Hill Church: „For years, Mars Hill founder Mark Driscoll’s style charmed many. He was dynamic and funny, with a potent mix of reverence for Jesus and irreverence for everything else. But behind the scenes, former church members said, Driscoll could be abusive and controlling.“ – Ein etwas längerer Artikel, der allerdings auf gute Weise die Geschichte von Mars Hill und die aktuellen Anschuldigungen zusammenfasst.

„Deutschland kann nicht alle Mühseligen und Beladenen auf der Welt aufnehmen“: Innenminister de Maizière über Armutsflüchtlinge, Asyl und Grenzkontrollen.

Rückkehr ohne Schwellenangst: „Am Ende begrüßt er das neue Mitglied und schenkt ihm eine Bibel. „Denn die gehört in jeden evangelischen Haushalt.““ – Wie organisieren die Kirchen den Wiedereintritt in Frankfurt?

Wach – und nicht naiv: „Toleranz ist dem Wandel unterworfen. Für Goethe war sie negativ besetzt, eher ein Ausdruck von Resignation. Er meinte, Toleranz sei blosse Duldung von etwas, das man nicht ändern könne. Toleranz in neuerem Verständnis meint anderes: Erweiterung des Horizontes, Selbsterziehung zur Universalität.“ – Ein Kommentar zum modernen Verständnis von Toleranz und den damit verbundenen Fragen zur Sicherheitslage.

[Wie immer gilt: Die Meinungen der Artikel sind nicht zwingend meine eigenen.]

SpurgeonEinladung

4 Kommentare zu „A la carte (17.09.2014)

  1. Sorry, aber das Zitat von Mr. Spurgeon gefällt mir nicht: für Depressive, Ausweglose, Verzweifelte könnte es als Einladung zum Selbstmord verstanden werden… Warum erkennen Jesus oder Gott die Situation des Einzelnen nicht und holen diese Leidenden?

    1. Hallo Infragesteller,
      ich verstehe das Zitat gerade als eine Einladung. Indem Jesus sagt: „Kommt zu mir, alle die ihr beladen seid“, spricht er genau die Menschen an, die du hier aufzählst. Deshalb glaube ich, dass Gott gerade die Situation jedes einzelnen kennt. Und wenn ich mit meinen Problemen und Fragen zu Gott komme, werde ich auch eine persönliche Antwort bekommen.
      Ich verstehe leider nicht so ganz, was du mit holen meinst. Wäre es besser, wenn die Menschen nicht zu Jesus kämen, sondern Jesus zu ihnen?
      Viele Grüße

      1. Lieber Gunnar,
        ich weiß schon wie der Autor des Zitat seine Aussage meint, aber jemand, der keinen Sinn im Leben sieht und das „kommt zu mir“ liest, kann es auch so verstehen, dass der effektivste Weg zu Jesus oder zu Gott der Tod ist. „Wenn ich sterbe, komme ich ja schließlich in den Himmel und bin bei Gott.“
        Da ich der Überzeugung bin, dass von Gott geschenktes Leben nicht vom Mensch erloschen werden darf, wäre es doch sehr pietätvoll „von oben“, wenn die Leidenden „geholt“ werden würden. Gott gibt Leben, Gott nimmt Leben und da wäre bei einem Verzweifelten beispielsweise ein kurzer fulminanter Herzinfarkt doch die Erlösung für diese Menschen, die in ihrem Dasein keinen Sinn sehen… Oder?
        Oder sollen wir durch Leid wachsen?
        Viele Grüße zurück!

      2. Ok, langsam verstehe ich, in welche Richtung es geht.
        Die Frage nach dem Tod hatte ich tatsächlich nicht auf dem Plan – weder als Selbstmord, noch als Erlösung „von oben“.
        Von der Idee, dass Gott bei einer Sinnlosigkeit einen Herzinfarkt schickt um ein Leben zu beenden, halte ich nicht besonders viel. Ich gehe eher davon aus, dass Gott einen Menschen schickt, der mir wieder auf die Beine helfen kann.
        Zur Frage, ob wir durch Leid wachsen sollen: Vielleicht, Tatsache ist, dass wir es tun. Wenn ich eine schwierige Situation gemeistert habe, habe ich meist etwas daraus gelernt und bin daran gewachsen. Die Frage, die bei dir jedoch (vermute ich) eigentlich dahinter steht, ist: Schickt Gott das Leid, damit ich daran wachse?
        Wenn ich 50 Jahre lang Kette rauche, frage ich nicht „Warum hat Gott mir Lungenkrebs geschickt?
        Wenn ich in einem Land lebe, dass Schweine mit Antibiotika vollpumpt, damit wir genug Fleisch haben können, frage ich nicht: Warum hat Gott mein Immunsystem kaputt gemacht, damit ich krank werde?

        Ich will damit nicht sagen, dass ich für alles Leiden selbst verantwortlich bin. Aber es gleich auf Gott zu schieben, ist manchmal zu einfach. Und – zurück zum Zitat – egal warum wir leiden (wegen uns selbst oder weil es von Gott kommt), Gott wartet mit offenen Armen. Das finde ich ziemlich beruhigend.
        LG

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