Vielen Dank an Peter Voth und das Timotheus-Magazin für die Nominierung zum Liebster-Award. Hier sind meine elf Antworten.

1. Wann hattest du die größte Freude an deinem Blog?

Die größte Freude hatte ich, als ich gesehen habe, dass Menschen tatsächlich lesen, was ich geschrieben habe. Dass ich eine Resonanz bekommen habe. Und ganz besonders, wenn es kritische Anfragen sind. Dann merke ich, dass meine Leser mitdenken und nicht bloß abnicken, was ich schreibe.

2. Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Das ist ganz unterschiedlich. Ich versuche regelmäßig in unterschiedlichen Kategorien zu posten. So gibt es am Montag immer Musik und am Mittwoch eine kleine Übersicht über Artikel, die mich gerade beschäftigen. Dazu versuche ich jede Woche einen thematischen Artikel zu posten. Dazu kommt das Beantworten von Kommentaren und Mails und die Interaktion auf Twitter.

Insgesamt hängt es aber auch davon ab, welche anderen Verpflichtungen ich in der Woche habe. Im Schnitt komme ich wahrscheinlich auf fünf bis sechs Stunden pro Woche.

3. Was ist dein meistgelesener Artikel?

5 Dinge, die effektivem Arbeiten im Weg stehen. Also ein ziemlich untheologischer Artikel. Ich beschreibe darin fünf Gegenstände oder Einstellungen, die mich immer wieder aus der Konzentration bringen. Dass es gerade dieser Artikel ist, sagt vielleicht etwas über unsere Gesellschaft aus, in der Stress und der Wille zur Effektivität Hand in Hand gehen.

(Streng genommen hat meine Über mich-Seite mehr Aufrufe, aber die ist ja (wieder streng genommen) kein Artikel.)

4. Was inspiriert dich zum Schreiben?

Meine Artikel basieren meist auf Dingen, die mich gerade persönlich beschäftigen. Ich lasse mich also sehr stark von meinem eigenen Erleben leiten. Daneben kommen natürlich die beruflichen Fragen, die meist von außen kommen und mich zum Nachdenken bewegen. Insgesamt ist das Bloggen für mich auch immer eine Suche. Suche nach Gott, nach Antworten und dann auch wieder nach neuen Fragen.

5. Wie bist du zum Glauben gekommen?

Ich bin in einer kleinen landeskirchlichen Gemeinde auf dem Land aufgewachsen. Als Kind wurde ich zwar getauft, die eigentlichen Fragen nach meinem Glauben kamen in mir allerdings erst nach dem Konfirmandenunterricht auf. Ich begann in der Bibel zu lesen, um Antworten auf meine Fragen zu finden. Ich bin also über die Bibel zum Glauben gekommen.

6. Über was würdest du bloggen, wenn du einen weiteren Blog hättest?

Gute Frage. Ich komme mit pastorgunnar.de ja kaum so weit, wie ich mir das vorstelle 😉 Vielleicht würde ich über Filme und Musik schreiben. Vielleicht würde ich einen größeren Fokus auf die Verbindung von Christentum und Popkultur legen.

Oder einen lecker Foodblog (unmännlich, I know…)

7. Was hat sich bei dir durch das Bloggen verändert?

„Wie kann ich daraus einen Artikel machen?“ Das frage ich mich ziemlich oft in irgendwelchen Situationen. Ich spüre, dass in dem Ganzen, was ich in dem Moment erlebe, irgendwo eine Geschichte drin ist. Die Frage ist dann bloß, wie ich die Geschichte in den Computer bekomme. Ich denke in gewisser Weise aus einer anderen Perspektive über das Leben nach. Und das schärft wiederum meinen Blick für das Handeln Gottes in meinem Leben.

Außerdem ist der Blog ein guter Ort für mich, um mich mit anderen Christen auszutauschen. Da die christliche Bloggerszene in Deutschland nicht enorm riesig ist, läuft mich sich irgendwann über den Weg. Und dafür bin ich sehr dankbar.

8. Wie viele Leser hat dein Blog?

Eine genaue Statistik habe ich nicht. Im Schnitt kommen 50-70 Besucher auf meine Seite, wenn ich einen neuen Artikel poste.

9. Beschreibe ein Erlebnis, das dir durch den Blog passiert ist.

Ich habe relativ am Anfang einen Anruf von einem Freund bekommen, der mir erzählt hat, dass er meinen Blog gelesen hat. Der Witz war, dass ich ihm gar nichts davon erzählt hatte, sondern er über drei Ecken und einen auf Facebook geteilten Artikel auf mich aufmerksam geworden ist.

10. Wer ist ein Vorbild für dich?

Wenn es um Blogger geht, fallen mir Tim Challies, Sammy Rhodes, Tullian Tchividjian und Jonathan Merritt ein.

11. Was planst du in der Zukunft mit deinem Blog?

Ich arbeite daran, regelmäßiger zu schreiben. Außerdem würde ich gerne Artikel von Gastautoren aufnehmen und selbst ebenso als Gast auf anderen Blogs schreiben.

 

Da die meisten meiner Lieblinge schon weg sind, nominiere ich lediglich einen Liebling für den Liebster-Award: Malte Detje.

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