10 Regeln für ein glücklicheres Leben

  1. Verschenke etwas (und erwarte nichts im Gegenzug)
  2. Vollbringe eine gute Tat (und vergiss sie wieder)
  3. Verbringe ein wenig Zeit mit Senioren (ihre Erfahrung ist Gold wert)
  4. Schau in das Gesicht eines Kindes (und staune)
  5. Lache viel (es hält das Leben zusammen)
  6. Sei dankbar (tausend mal am Tag ist nicht genug)
  7. Bete (oder du wirst dich verirren)
  8. Arbeite (mit voller Kraft)
  9. Plane so, als würdest du ewig leben (wirst du nämlich)
  10. Lebe so, als würdest du morgen sterben (wirst du nämlich an einem morgen)

(Quelle unbekannt)

Anfänge

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Manchmal sind die Dinge ganz einfach.
Manchmal bauen sie sich so groß vor einem auf, dass man nicht weiß, wo man beginnen soll.
Jesus hat uns einen Anfang für jedes Gebet gegeben.

Gott sei Dank.

4 Dinge, für die Jesus nicht gestorben ist

1. Jesus ist nicht gestorben, damit wir seine Gnade ausnutzen können.

Gnade ist niemals verdient. Wir haben nichts getan, um sie zu erlangen, sie gehört uns nicht und wir sollten sie nicht ausnutzen. Denn obwohl Gottes Gnade bedingungslos und unerschöpflich ist, kommt sie keinem Freibrief gleich. Wir können nicht offenen Auges ins Verderben rennen mit der Ausrede, dass der gnädige Gott uns schon wieder vergeben wird. Muss er ja schließlich.

Das bedeutet nicht, dass wir perfekt sein müssen. Es bedeutet, zu erkennen, was am Kreuz geschehen ist.

Denn in Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. Sie erzieht uns dazu, uns von aller Gottlosigkeit und von den Begierden dieser Welt abzuwenden und, solange wir noch hier auf der Erde sind, verantwortungsbewusst zu handeln, uns nach Gottes Willen zu richten und so zu leben, dass Gott geehrt wird.

(Titus 2,11-12)

2. Jesus ist nicht gestorben, damit wir hassen können.

Egal was andere denken, egal was sie glauben, egal wie sie ihr Leben leben. Jesus ist nicht gestorben, damit wir irgendeinem Menschen mit Hass begegnen.

Wir müssen nicht mit jedem einer Meinung sein. Wir haben das Recht und auch die Pflicht unseren christlichen Standpunkt deutlich zu machen. Aber das tun wir immer in Liebe und nie mit Hass.

Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht?

(1Joh 4,20)

3. Jesus ist nicht gestorben, damit wir auf der Stelle stehen bleiben.

Unser Leben ist in ständiger Bewegung auf Gott hin. Wir lernen und lehren, wir wachsen im Glauben. Ein Leben im Stillstand ist kein christliches Leben. Das Gute daran: Als Christ muss ich den Weg nicht selbst laufen. Ich habe eine Gott, der mich zu sich zieht.

denn dazu hat er euch berufen. Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist –

(1Petr 2,21)

4. Jesus ist nicht gestorben, damit wir ein sorgenfreies Leben haben.

Das ist vielleicht einer der am häufigsten missverstandenen Punkte des Christentums. Jesus ist nicht gestorben, damit unser Leben wie am Schnürchen läuft. Ein christliches Leben ist nicht frei von Problemen, Schmerz und Frust. Was uns unterscheidet, ist der eine, der unsere Hoffnung ist. Wir wissen, dass in allem Schmerz und bei allen Hindernissen das Ende ein gutes sein wird. Wir gehen auf Gott zu und sind von seiner Hand getragen, die uns nie wieder loslassen wird, egal wie schwer die Stürme des Lebens werden.

»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.

(Mt 11,28)

Der schweigende Gott

Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus; dann starb er.

(Mk 15,37)

An den Ostertagen gedenken wir des Sterbens Jesu Christi und feiern seine Auferstehung.

Die Evangelien beschreiben uns die Ereignisse der letzten Tage im Leben Jesu in reichen Details. Im Vergleich zu den übrigen Erzählungen aus dem Leben Jesu nimmt die Beschreibung der letzten Tage deutlich am meisten Raum ein. Was auch durchaus logisch ist, bedenkt man, dass Sterben und Auferstehung das Zentrum unseres Glaubens sind.

„Der schweigende Gott“ weiterlesen

Tanz.

Jesus war ein Geschichtenerzähler. Einmal wurde er gefragt, wie Gott eigentlich ist. Als Antwort hat er keine theologische Abhandlung mit neunzehn Punkten geliefert. Er hat eine Liebesgeschichte erzählt.

Die Geschichte ist so beeindruckend, dass Rembrandt gleich mehrere Bilder dazu malen musste und die Rolling Stones und Iron Maiden dazu ein Lied aufgenommen haben.

Jesus erzählt uns in einer der bekanntesten Geschichten der Bibel von einem Vater und seinen zwei Söhnen. Der eine Sohn ist älter und ordentlich. Der andere jünger und leidenschaftlich. Der Jüngere lässt sich sein Erbe auszahlen, geht von zu Hause fort, verprasst das Geld im Rekordtempo für Koks und Nutten, wird Schweinehirte und kommt nach Hause zurück gekrochen. Der Vater schließt ihn in die Arme, vergibt ihm und der ältere Bruder versteht die Welt nicht mehr.

Der Sohn bekommt neue Kleidung, Schmuck, Schuhe, ein Fest wird gefeiert. Kaum eine Stunde vergeht und der Sohn steht auf der Tanzfläche.

Und es wird getanzt.

„Tanz.“ weiterlesen

Liebster Award: 11 Fragen

Vielen Dank an Peter Voth und das Timotheus-Magazin für die Nominierung zum Liebster-Award. Hier sind meine elf Antworten.

1. Wann hattest du die größte Freude an deinem Blog?

Die größte Freude hatte ich, als ich gesehen habe, dass Menschen tatsächlich lesen, was ich geschrieben habe. Dass ich eine Resonanz bekommen habe. Und ganz besonders, wenn es kritische Anfragen sind. Dann merke ich, dass meine Leser mitdenken und nicht bloß abnicken, was ich schreibe.

2. Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Das ist ganz unterschiedlich. Ich versuche regelmäßig in unterschiedlichen Kategorien zu posten. So gibt es am Montag immer Musik und am Mittwoch eine kleine Übersicht über Artikel, die mich gerade beschäftigen. Dazu versuche ich jede Woche einen thematischen Artikel zu posten. Dazu kommt das Beantworten von Kommentaren und Mails und die Interaktion auf Twitter.

Insgesamt hängt es aber auch davon ab, welche anderen Verpflichtungen ich in der Woche habe. Im Schnitt komme ich wahrscheinlich auf fünf bis sechs Stunden pro Woche.

3. Was ist dein meistgelesener Artikel?

5 Dinge, die effektivem Arbeiten im Weg stehen. Also ein ziemlich untheologischer Artikel. Ich beschreibe darin fünf Gegenstände oder Einstellungen, die mich immer wieder aus der Konzentration bringen. Dass es gerade dieser Artikel ist, sagt vielleicht etwas über unsere Gesellschaft aus, in der Stress und der Wille zur Effektivität Hand in Hand gehen.

(Streng genommen hat meine Über mich-Seite mehr Aufrufe, aber die ist ja (wieder streng genommen) kein Artikel.)

4. Was inspiriert dich zum Schreiben?

Meine Artikel basieren meist auf Dingen, die mich gerade persönlich beschäftigen. Ich lasse mich also sehr stark von meinem eigenen Erleben leiten. Daneben kommen natürlich die beruflichen Fragen, die meist von außen kommen und mich zum Nachdenken bewegen. Insgesamt ist das Bloggen für mich auch immer eine Suche. Suche nach Gott, nach Antworten und dann auch wieder nach neuen Fragen.

5. Wie bist du zum Glauben gekommen?

Ich bin in einer kleinen landeskirchlichen Gemeinde auf dem Land aufgewachsen. Als Kind wurde ich zwar getauft, die eigentlichen Fragen nach meinem Glauben kamen in mir allerdings erst nach dem Konfirmandenunterricht auf. Ich begann in der Bibel zu lesen, um Antworten auf meine Fragen zu finden. Ich bin also über die Bibel zum Glauben gekommen.

6. Über was würdest du bloggen, wenn du einen weiteren Blog hättest?

Gute Frage. Ich komme mit pastorgunnar.de ja kaum so weit, wie ich mir das vorstelle 😉 Vielleicht würde ich über Filme und Musik schreiben. Vielleicht würde ich einen größeren Fokus auf die Verbindung von Christentum und Popkultur legen.

Oder einen lecker Foodblog (unmännlich, I know…)

7. Was hat sich bei dir durch das Bloggen verändert?

„Wie kann ich daraus einen Artikel machen?“ Das frage ich mich ziemlich oft in irgendwelchen Situationen. Ich spüre, dass in dem Ganzen, was ich in dem Moment erlebe, irgendwo eine Geschichte drin ist. Die Frage ist dann bloß, wie ich die Geschichte in den Computer bekomme. Ich denke in gewisser Weise aus einer anderen Perspektive über das Leben nach. Und das schärft wiederum meinen Blick für das Handeln Gottes in meinem Leben.

Außerdem ist der Blog ein guter Ort für mich, um mich mit anderen Christen auszutauschen. Da die christliche Bloggerszene in Deutschland nicht enorm riesig ist, läuft mich sich irgendwann über den Weg. Und dafür bin ich sehr dankbar.

8. Wie viele Leser hat dein Blog?

Eine genaue Statistik habe ich nicht. Im Schnitt kommen 50-70 Besucher auf meine Seite, wenn ich einen neuen Artikel poste.

9. Beschreibe ein Erlebnis, das dir durch den Blog passiert ist.

Ich habe relativ am Anfang einen Anruf von einem Freund bekommen, der mir erzählt hat, dass er meinen Blog gelesen hat. Der Witz war, dass ich ihm gar nichts davon erzählt hatte, sondern er über drei Ecken und einen auf Facebook geteilten Artikel auf mich aufmerksam geworden ist.

10. Wer ist ein Vorbild für dich?

Wenn es um Blogger geht, fallen mir Tim Challies, Sammy Rhodes, Tullian Tchividjian und Jonathan Merritt ein.

11. Was planst du in der Zukunft mit deinem Blog?

Ich arbeite daran, regelmäßiger zu schreiben. Außerdem würde ich gerne Artikel von Gastautoren aufnehmen und selbst ebenso als Gast auf anderen Blogs schreiben.

 

Da die meisten meiner Lieblinge schon weg sind, nominiere ich lediglich einen Liebling für den Liebster-Award: Malte Detje.

Weniger Stereotypen, bitte.

Denke ich an einen Pastor, habe ich recht schnell ein Bild vor Augen. Schwarz angezogen und ernst. Eine gewisse klerikale Schwere. Dass das Bild nicht immer stimmt, weiß ich selbst. Aber es ist eine Art von Stereotype, die ich nun einmal in Gedanken sehe.

Denke ich an eine Kirche, sehe ich auch recht schnell ein Bild. Ein großes Gebäude, romanischer oder gotischer Stil. Orgel und Stille. Auch das stimmt nicht immer.

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