Wenn du nicht damit rechnest

Die Gnade Gottes ist schon eine komische Sache.

Diese Woche stand ich im Supermarkt an der Kasse. Mir schwirrten Gedanken im Kopf umher. Dinge, die ich falsch gemacht habe. Dinge, die ich besser machen wollte. Die Woche war düster gewesen und auch dieser Tag sah nicht danach aus, als würde er deutlich besser werden. Und dann sprang mein Handy auf das nächste Lied. All you’ve ever wanted von Casting Crowns.

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WWJD

Einer meiner Schüler trug heute eines dieser roten Armbänder mit dem Aufdruck W.W.J.D. – What would Jesus do? – Was würde Jesus tun? Die Armbänder, deren Ursprung in den christlichen Jugendgruppen der 1990er Jahre liegt, sind auch heute in manchen Kreisen relativ stark verbreitet. Man trägt sie am Handgelenk und wird so quasi nebenbei bei allen möglichen Handlungen des Tages auf die Frage hingewiesen: Was würde Jesus jetzt tun, wenn er in meiner Situation wäre?

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Glaubst du an Gott oder glaubst du Gott?

Glaubst du an Gott?

Es gibt Fragen, bei denen man nicht lange um den heißen Brei herum redet. Wieviel verdienst du? Welche Partei wählst du? Welches Fußballteam supportest du? Und: Glaubst du an Gott?

All das sind Fragen nach persönlichen Details oder Überzeugungen, auf die man eine direkte Antwort möchte (wenn man sich denn traut, sie zu fragen). Oder bei denen man sich zumindest wünscht, dass das Gegenüber eine Antwort parat hat.

Und gerade mit der Frage nach dem Glauben an Gott ist das so eine Sache. Was sagt eine Antwort auf die Frage Glaubst du an Gott? überhaupt aus?

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Auf das Ziel ausgerichtet

Jedes Jahr nehmen Millionen von Menschen an einem Marathon teil. Eine große Gruppe startet an Punkt A und kommt 42,195 Kilometer später bei Punkt B ins Ziel. Jubel, Geschrei, Siegertreppchen. Das gilt natürlich nur, wenn man – ganz im Gegensatz zu mir – die Kondition dazu hat.

Paulus spricht auch von einem Wettlauf. Er meint damit jedoch keinen Wettbewerb und auch kein Sportereignis, sondern das christliche Leben.

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Was ist christliche Meditation?

Meditation ist hip. Kaum eine spirituelle Praxis freut sich bei uns über ein so rasantes Wachstum. Die Angebote werden von verschiedensten Gruppen angeboten und erstrecken sich von einfachen Konzentrationsübungen bis hin zum Komplettpaket mit Weltsicht, innerem Powerhaus und der Suche nach dem eigenen göttlichen Funken, der doch irgendwo in mir drin sein muss…

Auch bei Christen steigt das Interesse. Damit stellt sich natürlich die Frage, inwieweit Meditation nach östlichem Vorbild mit einem christlichen Leben vereinbar ist. Meiner Meinung nach gibt es drei Gründe für das gesteigerte Interesse an Meditation.

 

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Mit der Bibel in das neue Jahr

Wenn das neue Jahr vor der Tür steht, fallen viele von uns in den Gute-Vorsätze-Modus. Dann werden Listen mit Dingen aufgestellt, die man lieber sein lassen möchte. Dinge, die man stattdessen tun möchte. Weniger Stress, mehr Sport, besseres Essen, kein Rauchen, kein Alkohol.

Tatsache ist jedoch, das die meisten der guten Vorsätze nicht durchgehalten werden. Im Schnitt schaffen es gerade einmal 38 Prozent über die schwierigen ersten Wochen hinaus.

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Mein Handy und ich


Zeit für eine Beichte: Ich gucke pro Tag 4623 Mal auf mein Handy. Schätzungsweise.

Ich checke meine Mails, schreibe SMS, gucke bei Twitter rein. Zwischendurch ein paar Anrufe, wieder SMS und die ewige Frage, ob etwas bei Facebook passiert ist. Selbst für die Uhrzeit hole ich mein Handy aus der Tasche.

Und wenn man sich heute auf der Straße umguckt, ist recht schnell deutlich, dass ich da nicht alleine bin. Kaum jemand, der kein kleines schwarzes Gerät in der Hand hält.  „Mein Handy und ich“ weiterlesen