Zitat: The Benedict Option

Der amerikanische Blogger und Autor Rod Dreher hat in diesem Jahr das viel beachtete Buch The Benedict Option: A Strategy for Christians in a Post-Christian Nation veröffentlicht. Dreher votiert in seinem Buch für die Idee, dass Christen, die ihren Glauben weiterhin frei leben wollen, sich zu einem bestimmten Grad von der Gesellschaft werden entfernen müssen, um in intentional communities zu leben.

Gerade das folgende Zitat aus der Einleitung seines Buches gab mir in den letzten Tagen zu denken.

In the end, I hope you will agree with me that Christians are now in a time of decision. The choices we make today have consequences for the lives of our descendants, our nation, and our civilization. Jesus Christ promised that the gates of Hell would not prevail against His church, but He did not promise that Hell would not prevail against His church in the West. That depends on us, and the choices we make right here, right now.

Auszug aus: Rod Dreher. „The Benedict Option: A Strategy for Christians in a Post-Christian Nation.“ iBooks.

Urlaub ist keine Option

Urlaub ist keine Option, Urlaub ist ein Muss.

Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.

(Mt 14,23)

Immer wieder zieht sich Jesus in den Evangelien zurück und nimmt Abstand von dem Treiben und dem Trubel. Damit ist er uns ein gutes Vorbild. Wir können nicht wochen- und monatelang leisten, ohne einen Ausgleich in Form von freier Zeit zu haben. Bereits in der Schöpfung ist dieses Verhältnis von Arbeiten und Ruhen angelegt. Gott schafft sechs Tage lang die Welt und zieht sich am siebten Tag zurück. Ebenso sehen wir es in den zehn Geboten: Ein Tag der Woche wird hervorgehoben, um ihn besonders zu heiligen. Menschen leben also von je her in einem Ausgleich von Arbeit und Nicht-Arbeit.

Für Pastoren gilt das ebenso. Denn trotz aller Berufung muss sich ein Pastor zwischendurch immer mal wieder aus dem Alltag des Pfarramts zurückziehen. Für mich geht es in dieser Zeit vor allem darum, Energie zu tanken, zu entspannen und Tage ohne Termine zu genießen.

Damit das auch mit größtem Gewinn klappt, habe ich mir einige Gedanken gemacht, die ich hier mit dir teilen möchte. Vielleicht hilft es dir ja. Ganz egal, ob du Pastor bist oder nicht.

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Noah & Ich

Als vor einem Jahr Noah von Darren Aronofsky in die Kinos kam, habe ich eine kleine Zusammenfassung der damaligen Diskussion geschrieben. Der Witz ist: ich habe den Film gar nicht geguckt. Warum? Ganz einfach. Ich habe von allen Seiten gehört, wie wenig sich der Film an der Bibel orientiert. Wie viel ausgeschmückt ist und dass die Message dann doch irgendwie auf eine Umweltschutzpredigt hinaus läuft. Das war mir dann doch keine acht Euro wert. „Noah & Ich“ weiterlesen

Weniger Stereotypen, bitte.

Denke ich an einen Pastor, habe ich recht schnell ein Bild vor Augen. Schwarz angezogen und ernst. Eine gewisse klerikale Schwere. Dass das Bild nicht immer stimmt, weiß ich selbst. Aber es ist eine Art von Stereotype, die ich nun einmal in Gedanken sehe.

Denke ich an eine Kirche, sehe ich auch recht schnell ein Bild. Ein großes Gebäude, romanischer oder gotischer Stil. Orgel und Stille. Auch das stimmt nicht immer.

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Noah – Kommentare, Meinungen & Kritiken

In einigen Tagen startet auch in unseren Kinos Darren Aronofskys neuer Film Noah. Bereits im Vorfeld gab es von einigen Seiten Kritik. Hier habe ich ein paar Stimmen gesammelt, die sich im Zuge der US-Premiere zu Wort gemeldet haben. So kann man sich vielleicht vorher schon informieren, was einen im Kino erwartet. Dem einen oder anderen könnte das eine Enttäuschung ersparen.

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