Meine 6 Lieblings-Podcasts

Wie wäre es, wenn du beim Einkaufen, beim Autofahren und beim Joggen etwas über Gott, Jesus und den Glauben lernen könntest? Kannst du. Zum Beispiel mit Podcasts. Meistens handelt es sich bei Podcasts um Sendungen, ähnlich Radioshows, die sich einem bestimmten Thema widmen. So entsteht eine Serien von Gesprächen, die du mit einer App auf dein Handy lädst oder direkt am Computer hörst. Hier sie die sechs Podcasts, die ich am häufigsten und mit dem größtem Gewinn höre.

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10 Verse über Trauer

und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Offenbarung 21,4

Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlageneres Gemüt haben.

Psalm 38,19

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.

Psalm 147,3

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Matthäus 5,4

Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und Teil.

Psalm 73,26

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Johannes 14,1

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Jesaja 53,4-6

Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Josua 1,9

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Römerbrief 8,28

fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Jesaja 41,10

Infographik: Christologie

Auf dem Decablog gibt es gerade eine schöne Infographik zur Lehre der Person Christi:

We at The Decablog love infographics, the Doctrine of Christ, and the beautiful way that the 1689 Baptist Confession expresses that doctrine in chapter 8, paragraph 2. The result? Our first ever Decablog produced infographic! Enjoy.

infographic christologie

Ein Vater, ein Sohn und eine kaputte Welt

Ein Rabbi sitzt an seinem Schreibtisch und bereitet den Synagogengottesdienst vor. Er ist umringt von Büchern und Kommentaren, da klopft es an der Tür.

„Herein.“

Einer seiner Söhne betritt das Büro. „Papa, ich möchte spielen.“

Aber der Rabbi hat keine Zeit. Er muss noch heute fertig werden. Trotzdem möchte er seinen Sohn nicht enttäuschen. Also nimmt er eine Zeitschrift und reißt eine Seite heraus. Die Seite zeigt eine Karte der Welt. Er zerreißt das Blatt in viele kleine Stücke und gibt sie seinem Sohn. „Guck mal, das ist ein Puzzle. Erst sind es bloß ganz viele einzelne Stücke. Aber wenn du sie wieder zusammensetzt, gibt es ein großes Bild. Und wenn das Bild wieder heil ist, dann gehen wir nach draußen und spielen.“

Der Sohn nimmt die Puzzleteile und verschwindet. Jetzt hat der Vater seine Ruhe. Denn sein Sohn ist noch ziemlich jung. Er weiß gar nicht, wie die Welt aussieht. Er weiß nicht, wo Amerika liegt, wo Australien ist. Genauso wenig kennt er die Berge oder weiß, wo welches Meer liegt. Der Vater hat nun also alle Zeit der Welt. Er nimmt seinen Stift und arbeitet weiter.

Fünf Minuten später klopft es wieder an der Tür.

„Herein.“

Wieder kommt sein Sohn in das Arbeitszimmer. Auf den Händen balanciert er eine Unterlage, auf der das fertige Puzzle liegt. „Hier, Papa. Fertig.“

Der Vater ist erstaunt. Jedes Puzzleteil liegt am richtigen Ort. „Wie hast du das gemacht?“

„Das war ganz einfach, Papa. Ich habe alle Teile umgedreht. Auf der Rückseite war das Gesicht eines Menschen zu sehen. Und wie ein Mensch aussieht, weiß ich. Da war ein Auge. Augen habe ich auch. Da war eine Nase. Eine Nase habe ich auch. Da war ein Mund. Einen Mund habe ich auch. Also habe ich das Gesicht wieder zusammengesetzt.

Und als der Mensch heil war, war auch die Welt wieder heil.“

 

Warum die Typografie der Bibel von Bedeutung ist

Heute ist ein schöner Tag für Bibelnerds.

Mark Ward Jr. hat vor einigen Wochen einen Vortrag zum Thema Warum die Typografie der Bibel von Bedeutung ist gehalten. Und der Vortrag ist deutlich witziger als der Titel vermuten lässt.

Aber ehrlich: Ward zeigt auf gute Art und Weise, wie Design, Druck und Einteilung des Textes unser Lesen und Verstehen beeinflussen können.

 

Wie lest ihr am liebsten? Einzeln abgesetzte Verse? Klassisch in Absätzen? Lesebibel ohne Verseinteilung? Einspaltig? Zweispaltig?

Liebster Award: 11 Fragen

Vielen Dank an Peter Voth und das Timotheus-Magazin für die Nominierung zum Liebster-Award. Hier sind meine elf Antworten.

1. Wann hattest du die größte Freude an deinem Blog?

Die größte Freude hatte ich, als ich gesehen habe, dass Menschen tatsächlich lesen, was ich geschrieben habe. Dass ich eine Resonanz bekommen habe. Und ganz besonders, wenn es kritische Anfragen sind. Dann merke ich, dass meine Leser mitdenken und nicht bloß abnicken, was ich schreibe.

2. Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Das ist ganz unterschiedlich. Ich versuche regelmäßig in unterschiedlichen Kategorien zu posten. So gibt es am Montag immer Musik und am Mittwoch eine kleine Übersicht über Artikel, die mich gerade beschäftigen. Dazu versuche ich jede Woche einen thematischen Artikel zu posten. Dazu kommt das Beantworten von Kommentaren und Mails und die Interaktion auf Twitter.

Insgesamt hängt es aber auch davon ab, welche anderen Verpflichtungen ich in der Woche habe. Im Schnitt komme ich wahrscheinlich auf fünf bis sechs Stunden pro Woche.

3. Was ist dein meistgelesener Artikel?

5 Dinge, die effektivem Arbeiten im Weg stehen. Also ein ziemlich untheologischer Artikel. Ich beschreibe darin fünf Gegenstände oder Einstellungen, die mich immer wieder aus der Konzentration bringen. Dass es gerade dieser Artikel ist, sagt vielleicht etwas über unsere Gesellschaft aus, in der Stress und der Wille zur Effektivität Hand in Hand gehen.

(Streng genommen hat meine Über mich-Seite mehr Aufrufe, aber die ist ja (wieder streng genommen) kein Artikel.)

4. Was inspiriert dich zum Schreiben?

Meine Artikel basieren meist auf Dingen, die mich gerade persönlich beschäftigen. Ich lasse mich also sehr stark von meinem eigenen Erleben leiten. Daneben kommen natürlich die beruflichen Fragen, die meist von außen kommen und mich zum Nachdenken bewegen. Insgesamt ist das Bloggen für mich auch immer eine Suche. Suche nach Gott, nach Antworten und dann auch wieder nach neuen Fragen.

5. Wie bist du zum Glauben gekommen?

Ich bin in einer kleinen landeskirchlichen Gemeinde auf dem Land aufgewachsen. Als Kind wurde ich zwar getauft, die eigentlichen Fragen nach meinem Glauben kamen in mir allerdings erst nach dem Konfirmandenunterricht auf. Ich begann in der Bibel zu lesen, um Antworten auf meine Fragen zu finden. Ich bin also über die Bibel zum Glauben gekommen.

6. Über was würdest du bloggen, wenn du einen weiteren Blog hättest?

Gute Frage. Ich komme mit pastorgunnar.de ja kaum so weit, wie ich mir das vorstelle 😉 Vielleicht würde ich über Filme und Musik schreiben. Vielleicht würde ich einen größeren Fokus auf die Verbindung von Christentum und Popkultur legen.

Oder einen lecker Foodblog (unmännlich, I know…)

7. Was hat sich bei dir durch das Bloggen verändert?

„Wie kann ich daraus einen Artikel machen?“ Das frage ich mich ziemlich oft in irgendwelchen Situationen. Ich spüre, dass in dem Ganzen, was ich in dem Moment erlebe, irgendwo eine Geschichte drin ist. Die Frage ist dann bloß, wie ich die Geschichte in den Computer bekomme. Ich denke in gewisser Weise aus einer anderen Perspektive über das Leben nach. Und das schärft wiederum meinen Blick für das Handeln Gottes in meinem Leben.

Außerdem ist der Blog ein guter Ort für mich, um mich mit anderen Christen auszutauschen. Da die christliche Bloggerszene in Deutschland nicht enorm riesig ist, läuft mich sich irgendwann über den Weg. Und dafür bin ich sehr dankbar.

8. Wie viele Leser hat dein Blog?

Eine genaue Statistik habe ich nicht. Im Schnitt kommen 50-70 Besucher auf meine Seite, wenn ich einen neuen Artikel poste.

9. Beschreibe ein Erlebnis, das dir durch den Blog passiert ist.

Ich habe relativ am Anfang einen Anruf von einem Freund bekommen, der mir erzählt hat, dass er meinen Blog gelesen hat. Der Witz war, dass ich ihm gar nichts davon erzählt hatte, sondern er über drei Ecken und einen auf Facebook geteilten Artikel auf mich aufmerksam geworden ist.

10. Wer ist ein Vorbild für dich?

Wenn es um Blogger geht, fallen mir Tim Challies, Sammy Rhodes, Tullian Tchividjian und Jonathan Merritt ein.

11. Was planst du in der Zukunft mit deinem Blog?

Ich arbeite daran, regelmäßiger zu schreiben. Außerdem würde ich gerne Artikel von Gastautoren aufnehmen und selbst ebenso als Gast auf anderen Blogs schreiben.

 

Da die meisten meiner Lieblinge schon weg sind, nominiere ich lediglich einen Liebling für den Liebster-Award: Malte Detje.

Pastor Tullian über die Predigt

Jede Predigt besteht aus zwei Teilen. Zuerst das Gesetz. Es überführt den Hörer und zeigt ihm: Du bist nicht so gut, wie du meinst, dass du bist. Du bist noch viel schlimmer dran, als du denkst.

Dann kommt das Evangelium. Es zeigt dem Hörer, dass es Hoffnung gibt: Es gibt einen, der ist besser als du. Viel besser als du dir vorstellen kannst.

Und so steht am Ende ein Satz:

Es ist vollbracht.

(Joh 19,30)

Im folgenden Video erklärt Tullian Tchividjian seinen Ansatz zur Predigt.