Review: Hillsong United – Wonder

In den letzten Jahren haben sich drei große Lobpreisbands im englischsprachigen Bereich herauskristallisiert. Hillsong United/Worship, die bereits eine lange Geschichte hinter sich haben, Bethel Music und gerade mit den letzten beiden Alben Elevation Worship.

Mit Wonder legen Hillsong United nun ihr fünftes Studioalbum vor.

Mein schönstes Hörerlebnis habe ich, wenn ich ein Album tatsächlich von vorne bis hinten in Dauerschleife hören kann. Gerade bei Lobpreis ergibt sich so ein tiefes Erlebnis der Musik und Texte. Mit jeder Wiederholung gehen die Worte in mein Herz über, bis ich mich irgendwann an der Kasse bei Lidl erwische, wie ich Zeilen über Gottes Liebe zu uns summe.

Genau das habe ich auch bei Wonder versucht.

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Review: Logos 6 [Teil 2]: Grundfunktionen & Ressourcen

Im ersten Teil meiner Review zu Logos 6 habe ich einen Überblick über das Programm und das dahinter stehende System gegeben. Gerade weil Logos zu Beginn ein wenig überfordernd wirken kann, geht es heute mit den Grundfunktionen weiter. Das bedeutet, dass wir unten anfangen und uns später in die höheren Gefilde hocharbeiten werden.

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Review: Logos 6 [Teil 1]: Das System

logos_logo_RGB_v_500x500-300x300Beinahe mit ein wenig Understatement landet die Mail in meinem Posteingang. Logos 6 veröffentlicht das Gold-Paket in der deutschen Version.

Als gutem Theologen stellen sich mir natürlich zwei Fragen: Was bedeutet das? und Was hat das mit mir zu tun?
Aber eins nach dem anderen.

Was ist Logos?

Die allgemeinste Bezeichnung für Logos ist Bibelsoftware. Wie wir sehen werden, reicht ein einzelnes Wort vorne und hinten nicht, um den Umfang von Logos 6 zu beschreiben, aber als Startpunkt ist es ganz passend.

Logos 6 vereint unter seiner Oberfläche eine Vielzahl an Bibelausgaben in allen Sprachen der Welt (sowohl gesprochene Sprachen, als auch die klassischen Urtexte in Hebräisch und Griechisch). Dazu kommt eine große Bibliothek voller Kommentare, Fachliteratur, Auslegungen, Erläuterungen, Studien, Datenbanken, Kartenmaterial, Bildern und Grafiken.

Man kann sich das Programm wie ein Bücherregal vorstellen. Meine Variante von Logos beinhaltet 683 Bücher (Ressourcen). Die meisten dieser Ressourcen gibt es auch als tatsächlich gedruckte Bücher. Dann wären es 198.931 Seiten. Zuerst einmal spare ich mit Logos also sehr viel Platz in meinem Bücherregal.

Äpfel und Orangen

Ein direkter Vergleich zwischen einem tatsächlichen Buch und einer Ressource in Logos wäre jedoch ein Vergleich von Äpfeln mit Orangen. Schauen wir das Konzept hinter Logos einmal genauer an. Bleiben wir dazu bei meinen 683 Büchern mit ihren 198.931 Seiten.

Zwischen allen diesen knapp 200.000 Seiten gibt es knapp sieben Millionen Querverbindungen. Das sind viele Zahlen. Was bedeutet das praktisch?logos-6.1-update

In einer klassischen Bibliothek recherchiere ich zu einem Bibeltext. Ich beginne mit einer oder mehreren Bibelausgaben. Übersetze den Urtext. Schlage in Wörterbüchern und Lexika nach. Dann suche ich Kommentare zur Stelle. Interessiert mich ein Thema schwerpunktmäßig, besorge ich mir eine Einzelstudie, mehrere theologische Wörterbücher und Zeitschriftenartikel. Inzwischen ist mein Tisch also ganz schön voll.

Mit Logos mache ich eigentlich nichts anderes – allerdings per Mausklick. Alle Ressourcen sind untereinander verknüpft. Durch Querverbindungen weiß jedes Buch, was im Rest der Bibliothek steht. Ich arbeite also zum Beispiel mit Buch A und stoße auf ein Stichwort, das mich tiefer interessiert. Mit einem Klick wird meine komplette Bibliothek nach diesem Stichwort durchsucht und das Suchergebnis wird für mich aufbereitet. Ich finde damit Informationen in Buch D und Buch Y, auf die ich sonst nicht gekommen wäre. Während ich also vor meinem echten Bücherregal stehe und wissen muss, in welchem Buch ich suchen möchte, kennt Logos den Inhalt aller Bücher und sucht in meinem Auftrag.

Jede Ressource, die ich meiner Bibliothek hinzufüge, verstärkt dieses System. Jedes Werk wird bei der Aufnahme indiziert und so mit allen anderen Büchern und Datenbanken verknüpft. Logos 6 ist in gewisser Weise mit einem lebenden Organismus zu vergleichen und jede neue Ressource ist ein neuer Teil des Gehirns, der direkt mit dem Rest verbunden wird. Damit wird meine Bibliothek nicht nur um ein Buch erweitert, sondern jedes bereits bekannte Buch entwickelt Querverbindungen zu dem neuen Buch. Das ist das Geheimnis hinter Logos 6. Nach und nach entsteht ein unschlagbares Netzwerk, das Recherche, Forschung und persönliches Studium auf ein neues Level hebt.

Der Fahrplan

Logos 6 ist derart umfangreich, dass ein einziger Artikel nicht ausreicht, um dem Programm gerecht zu werden. Daher habe ich mich entschieden, die Review aufzuteilen und auf bestimmte Aspekte der Software einzugehen.

Im zweiten Teil der Review werde ich zeigen, wie man mit den Grundfunktionen in Logos 6 effektiv arbeitet und wie die unterschiedlichen Ressourcen am nützlichsten einzusetzen sind.

Hier gibt es Informationen zur Vorbestellung von Logos 6 Gold (Deutsch).

Weitere Informationen und Tutorials gibt es außerdem auf dem deutschen Logos-Blog.

Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir von Faithlife freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Auferstanden & die andere Perspektive [Filmreview]

159440_poster_1Was macht einen guten Bibelfilm aus? Zuerst einmal alles, was auch sonst einen
guten Film ausmacht. Glaubhafte Charaktere, eine spannende Story und nachvollziehbare Motivationen.

Aber häufig wird an einen Film, der eine biblische Erzählung zur Grundlage hat, noch ein zweiter Maßstab angelehnt: Wie genau folgt der Film dem Text? Und da bedient sich Auferstanden einem interessanten Kniff. Anstatt zu versuchen, eine biblische Geschichte nachzuerzählen, nimmt der Film einen kleinen Abschnitt und spinnt die Geschichte dazu weiter, wobei wir zwischendurch immer wieder auf bekannte Perikopen treffen. Am Anfang stehen diese Verse:

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Kurzreview: Timotheus #23 – Himmel & Hölle

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Mit Ausgabe #23 wendet sich das Timotheusteam dem Thema Himmel & Hölle zu. Damit ist ein zugleich wichtiges und unbequemes Thema angesprochen. Das Editorial drückt es bereits treffend aus:

… selbst manchen bibelkundigen und gläubigen Christen bereitet die Vorstellung eines nie endenden Jenseits Schwierigkeiten.

Wie von Timotheus nicht anders zu erwarten, wenden wir uns nun also biblisch fundiert und an der Reformation ausgerichtet diesem Thema zu.

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Review: Hillsong Worship – No Other Name

Manche Dinge passieren mit schöner Regelmäßigkeit. Der deutsche Sommer ist zu kalt, der Winter zu warm und grob geschätzt alle drei Monate kommt ein Hillsong-Album auf den Markt.

Und diesen Sommer war es Zeit für den Nachfolger zu Zion aus dem letzten Jahr. Mit No Other Name liegt somit das Album des Hillsong Mainacts Hillsong Worship in den Läden. Und wie jedes Jahr sind so einige großartige Songs aufgenommen worden. Werfen wir also einen Blick auf die Platte und die Theologie hinter den Melodien.

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