Warum die Typografie der Bibel von Bedeutung ist

Heute ist ein schöner Tag für Bibelnerds.

Mark Ward Jr. hat vor einigen Wochen einen Vortrag zum Thema Warum die Typografie der Bibel von Bedeutung ist gehalten. Und der Vortrag ist deutlich witziger als der Titel vermuten lässt.

Aber ehrlich: Ward zeigt auf gute Art und Weise, wie Design, Druck und Einteilung des Textes unser Lesen und Verstehen beeinflussen können.

 

Wie lest ihr am liebsten? Einzeln abgesetzte Verse? Klassisch in Absätzen? Lesebibel ohne Verseinteilung? Einspaltig? Zweispaltig?

Musik am Montag: Hillsong United – Relentless

Relentless ist ein Energydrink. Übersetzt bedeutet das Wort unaufhaltsam, nicht nachlassend, unermüdlich. Für einen Energydrink ziemlich gut. Noch besser passt es für die Liebe Gottes. Denn immerhin haben wir einen Gott, der sich über alle Grenzen und Hindernisse hinwegsetzt, um eine Beziehung zu uns Menschen zu haben.

Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns so sehr geliebt hat.  Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

(Römer 8,37-39)

Tanz.

Jesus war ein Geschichtenerzähler. Einmal wurde er gefragt, wie Gott eigentlich ist. Als Antwort hat er keine theologische Abhandlung mit neunzehn Punkten geliefert. Er hat eine Liebesgeschichte erzählt.

Die Geschichte ist so beeindruckend, dass Rembrandt gleich mehrere Bilder dazu malen musste und die Rolling Stones und Iron Maiden dazu ein Lied aufgenommen haben.

Jesus erzählt uns in einer der bekanntesten Geschichten der Bibel von einem Vater und seinen zwei Söhnen. Der eine Sohn ist älter und ordentlich. Der andere jünger und leidenschaftlich. Der Jüngere lässt sich sein Erbe auszahlen, geht von zu Hause fort, verprasst das Geld im Rekordtempo für Koks und Nutten, wird Schweinehirte und kommt nach Hause zurück gekrochen. Der Vater schließt ihn in die Arme, vergibt ihm und der ältere Bruder versteht die Welt nicht mehr.

Der Sohn bekommt neue Kleidung, Schmuck, Schuhe, ein Fest wird gefeiert. Kaum eine Stunde vergeht und der Sohn steht auf der Tanzfläche.

Und es wird getanzt.

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Musik am Montag: Lecrae – Messengers ft. For King & Country

 

Bei den diesjährigen Grammys hat Lecrae seinen zweiten Grammy eingesackt. Das Besondere daran ist, dass er inzwischen nicht mehr bloß in den Gospel-Kategorien wahrgenommen wird. Neben Nominierungen in den normalen Rap-Kategorien, sieht man ihn auch häufiger in Late-Shows und im Primetime-Fernsehen. Ziemlich ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass der Mainstream-HipHop sich stärker über Statussymbole produziert als über reformierte Theologie.

 

 

 

Noah & Ich

Als vor einem Jahr Noah von Darren Aronofsky in die Kinos kam, habe ich eine kleine Zusammenfassung der damaligen Diskussion geschrieben. Der Witz ist: ich habe den Film gar nicht geguckt. Warum? Ganz einfach. Ich habe von allen Seiten gehört, wie wenig sich der Film an der Bibel orientiert. Wie viel ausgeschmückt ist und dass die Message dann doch irgendwie auf eine Umweltschutzpredigt hinaus läuft. Das war mir dann doch keine acht Euro wert. „Noah & Ich“ weiterlesen