10 Regeln für ein glücklicheres Leben

  1. Verschenke etwas (und erwarte nichts im Gegenzug)
  2. Vollbringe eine gute Tat (und vergiss sie wieder)
  3. Verbringe ein wenig Zeit mit Senioren (ihre Erfahrung ist Gold wert)
  4. Schau in das Gesicht eines Kindes (und staune)
  5. Lache viel (es hält das Leben zusammen)
  6. Sei dankbar (tausend mal am Tag ist nicht genug)
  7. Bete (oder du wirst dich verirren)
  8. Arbeite (mit voller Kraft)
  9. Plane so, als würdest du ewig leben (wirst du nämlich)
  10. Lebe so, als würdest du morgen sterben (wirst du nämlich an einem morgen)

(Quelle unbekannt)

Eine Dienstleisterin, die keine sein sollte

Heute treffen in der Kirche zwei Formen aufeinander. Auf der einen Seite sind die Gemeindechristen. Sie wollen Gemeindeleben, Seelsorge erfahren, Gottesdienste feiern, Gemeinde aufbauen, Menschen einladen und ihnen Jesus nahe bringen. Auf der anderen Seite sind die Dienstleistungen. Immer mehr Menschen sind einfach so Mitglied einer Gemeinde, weil es irgendwann einmal nützlich sein könnte. Ich bin Mitglied in mehreren Vereinen und Clubs, warum nicht auch in der Kirche? Kirchenmitgliedschaft – gerade in der Landeskirche – kann dann schnell zu einer Art Versicherung werden. Wer weiß, wann ich die Kirche einmal brauchen werde. Oder wie ich es letztens so schön gehört habe: Männer sollten erst nach der Hochzeit austreten, am Ende will die Frau noch in Weiß heiraten.

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Die Kunst des Nein

Hast du manchmal Probleme Nein zu sagen? Ich schon. Tief drinnen bin ich einer, der gefallen will. Ich hasse es, Menschen zu enttäuschen.

In letzter Zeit habe ich gerade im Zusammenhang mit Gemeindearbeit immer wieder darüber nachgedacht, wann und vor allem warum man zu Dingen nein sagen muss. Ich gehe daher einfach mal davon aus, dass es nicht nur für mich wichtig ist, zu verstehen, warum wir nein sagen müssen, sondern auch für dich. Ganz egal, ob du in einer Gemeinde arbeitest oder nicht. Immerhin erleben wir alle oft das Phänomen, das man gerne als FOMO (fear of missing out) bezeichnet. Die Angst, etwas zu verpassen, wenn man nicht schnell ja sagt.

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Urlaub ist keine Option

Urlaub ist keine Option, Urlaub ist ein Muss.

Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.

(Mt 14,23)

Immer wieder zieht sich Jesus in den Evangelien zurück und nimmt Abstand von dem Treiben und dem Trubel. Damit ist er uns ein gutes Vorbild. Wir können nicht wochen- und monatelang leisten, ohne einen Ausgleich in Form von freier Zeit zu haben. Bereits in der Schöpfung ist dieses Verhältnis von Arbeiten und Ruhen angelegt. Gott schafft sechs Tage lang die Welt und zieht sich am siebten Tag zurück. Ebenso sehen wir es in den zehn Geboten: Ein Tag der Woche wird hervorgehoben, um ihn besonders zu heiligen. Menschen leben also von je her in einem Ausgleich von Arbeit und Nicht-Arbeit.

Für Pastoren gilt das ebenso. Denn trotz aller Berufung muss sich ein Pastor zwischendurch immer mal wieder aus dem Alltag des Pfarramts zurückziehen. Für mich geht es in dieser Zeit vor allem darum, Energie zu tanken, zu entspannen und Tage ohne Termine zu genießen.

Damit das auch mit größtem Gewinn klappt, habe ich mir einige Gedanken gemacht, die ich hier mit dir teilen möchte. Vielleicht hilft es dir ja. Ganz egal, ob du Pastor bist oder nicht.

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Meine 6 Lieblings-Podcasts

Wie wäre es, wenn du beim Einkaufen, beim Autofahren und beim Joggen etwas über Gott, Jesus und den Glauben lernen könntest? Kannst du. Zum Beispiel mit Podcasts. Meistens handelt es sich bei Podcasts um Sendungen, ähnlich Radioshows, die sich einem bestimmten Thema widmen. So entsteht eine Serien von Gesprächen, die du mit einer App auf dein Handy lädst oder direkt am Computer hörst. Hier sie die sechs Podcasts, die ich am häufigsten und mit dem größtem Gewinn höre.

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4 Dinge, für die Jesus nicht gestorben ist

1. Jesus ist nicht gestorben, damit wir seine Gnade ausnutzen können.

Gnade ist niemals verdient. Wir haben nichts getan, um sie zu erlangen, sie gehört uns nicht und wir sollten sie nicht ausnutzen. Denn obwohl Gottes Gnade bedingungslos und unerschöpflich ist, kommt sie keinem Freibrief gleich. Wir können nicht offenen Auges ins Verderben rennen mit der Ausrede, dass der gnädige Gott uns schon wieder vergeben wird. Muss er ja schließlich.

Das bedeutet nicht, dass wir perfekt sein müssen. Es bedeutet, zu erkennen, was am Kreuz geschehen ist.

Denn in Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. Sie erzieht uns dazu, uns von aller Gottlosigkeit und von den Begierden dieser Welt abzuwenden und, solange wir noch hier auf der Erde sind, verantwortungsbewusst zu handeln, uns nach Gottes Willen zu richten und so zu leben, dass Gott geehrt wird.

(Titus 2,11-12)

2. Jesus ist nicht gestorben, damit wir hassen können.

Egal was andere denken, egal was sie glauben, egal wie sie ihr Leben leben. Jesus ist nicht gestorben, damit wir irgendeinem Menschen mit Hass begegnen.

Wir müssen nicht mit jedem einer Meinung sein. Wir haben das Recht und auch die Pflicht unseren christlichen Standpunkt deutlich zu machen. Aber das tun wir immer in Liebe und nie mit Hass.

Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht?

(1Joh 4,20)

3. Jesus ist nicht gestorben, damit wir auf der Stelle stehen bleiben.

Unser Leben ist in ständiger Bewegung auf Gott hin. Wir lernen und lehren, wir wachsen im Glauben. Ein Leben im Stillstand ist kein christliches Leben. Das Gute daran: Als Christ muss ich den Weg nicht selbst laufen. Ich habe eine Gott, der mich zu sich zieht.

denn dazu hat er euch berufen. Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist –

(1Petr 2,21)

4. Jesus ist nicht gestorben, damit wir ein sorgenfreies Leben haben.

Das ist vielleicht einer der am häufigsten missverstandenen Punkte des Christentums. Jesus ist nicht gestorben, damit unser Leben wie am Schnürchen läuft. Ein christliches Leben ist nicht frei von Problemen, Schmerz und Frust. Was uns unterscheidet, ist der eine, der unsere Hoffnung ist. Wir wissen, dass in allem Schmerz und bei allen Hindernissen das Ende ein gutes sein wird. Wir gehen auf Gott zu und sind von seiner Hand getragen, die uns nie wieder loslassen wird, egal wie schwer die Stürme des Lebens werden.

»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.

(Mt 11,28)

5 Gründe, warum wir Angst haben zu lieben

Liebe ist eine allgegenwärtige Sache. Sie ist das größte aller Gefühle, ist das Happy End im Kino und scheint oft die Lösung all unserer Probleme zu sein.

Deshalb sehnen wir uns nach einem Menschen, der uns versteht, der das Leben mit uns teilen möchte, der immer an unserer Seite ist. Ganz ab von Hollywood ist echte Liebe ein Gefühl und ein Verlangen, das tief in uns verankert ist.

Trotzdem machen wir immer wieder die Erfahrung – sei es bei uns selbst oder bei anderen – dass es eine Angst vor Liebe gibt.

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Der schweigende Gott

Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus; dann starb er.

(Mk 15,37)

An den Ostertagen gedenken wir des Sterbens Jesu Christi und feiern seine Auferstehung.

Die Evangelien beschreiben uns die Ereignisse der letzten Tage im Leben Jesu in reichen Details. Im Vergleich zu den übrigen Erzählungen aus dem Leben Jesu nimmt die Beschreibung der letzten Tage deutlich am meisten Raum ein. Was auch durchaus logisch ist, bedenkt man, dass Sterben und Auferstehung das Zentrum unseres Glaubens sind.

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