Das Bibel Projekt: Der Brief an die Hebräer

Zur Zeit entsteht eine neue Ressource, um tief und fundiert in die biblischen Bücher einzutauchen. Entwickelt wird das Ganze von den Geschwistern vom Bibel ProjektZu jedem Buch entsteht ein Video, das auf grafisch eindrucksvolle Weise den Inhalt und die biblische Lehre nahe bringt. Daneben entstehen Videos zu biblischen Queerschnittsthemen, die durch die ganze Bibel verfolgt werden.

Ein großartiges Projekt, das bestimmt viele Einsatzmöglichkeiten in Jugendarbeit, Konfirmandenunterricht und Lehre finden wird. Schaut euch auf jeden Fall die Website an, um weitere Informationen zu bekommen und vielleicht den einen oder anderen Euro zu spenden.

Hier ist das erste Video zum Hebräerbrief.

Tanz.

Jesus war ein Geschichtenerzähler. Einmal wurde er gefragt, wie Gott eigentlich ist. Als Antwort hat er keine theologische Abhandlung mit neunzehn Punkten geliefert. Er hat eine Liebesgeschichte erzählt.

Die Geschichte ist so beeindruckend, dass Rembrandt gleich mehrere Bilder dazu malen musste und die Rolling Stones und Iron Maiden dazu ein Lied aufgenommen haben.

Jesus erzählt uns in einer der bekanntesten Geschichten der Bibel von einem Vater und seinen zwei Söhnen. Der eine Sohn ist älter und ordentlich. Der andere jünger und leidenschaftlich. Der Jüngere lässt sich sein Erbe auszahlen, geht von zu Hause fort, verprasst das Geld im Rekordtempo für Koks und Nutten, wird Schweinehirte und kommt nach Hause zurück gekrochen. Der Vater schließt ihn in die Arme, vergibt ihm und der ältere Bruder versteht die Welt nicht mehr.

Der Sohn bekommt neue Kleidung, Schmuck, Schuhe, ein Fest wird gefeiert. Kaum eine Stunde vergeht und der Sohn steht auf der Tanzfläche.

Und es wird getanzt.

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Pastor Tullian über die Predigt

Jede Predigt besteht aus zwei Teilen. Zuerst das Gesetz. Es überführt den Hörer und zeigt ihm: Du bist nicht so gut, wie du meinst, dass du bist. Du bist noch viel schlimmer dran, als du denkst.

Dann kommt das Evangelium. Es zeigt dem Hörer, dass es Hoffnung gibt: Es gibt einen, der ist besser als du. Viel besser als du dir vorstellen kannst.

Und so steht am Ende ein Satz:

Es ist vollbracht.

(Joh 19,30)

Im folgenden Video erklärt Tullian Tchividjian seinen Ansatz zur Predigt.

Du bist nicht ok. (Und das ist ok.)

Ich möchte Menschen gefallen. Ich möchte, dass Menschen mit mögen. Ich möchte, dass Menschen Gutes über mich denken.

Ich verwende viel Energie darauf, darüber nachzudenken, was andere wohl gerade über mich denken. Ich denke darüber nach, wie ich bei anderen ankomme. An manchen Tagen bin ich regelrecht davon abhängig, was andere über mich denken. Und dann rede ich mir selber ein, dass ich eigentlich ein ganz guter Typ bin. Und manchmal glaube ich mir sogar.

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Sag mal, hast du Visionen?

Jede Gemeinde braucht jemanden mit einer Vision. Und ich meine damit nicht unbedingt die Art von Visionen, wie die Propheten sie hatten. Ich meine keine Träume voller Feuer und Schwertern, Obstkörben und Pendeln. Wenn ich hier von einer Vision rede, meine ich den Weg, auf dem sich die Gemeinde weiterentwickeln soll. Eine Gemeinde, die sich nicht nach vorne bewegt, die nicht ein Abbild des wandernden Gottesvolkes ist, wird über kurz oder lang einschlafen.

In jeder Gemeinde sollte es daher jemanden geben, der sich genau über diese Frage Gedanken macht. Jemand, der nicht nur die nächsten Sonntage im Blick hat, sondern den Weg für die Zukunft der Gemeinde erahnt.

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Die evangelistische Chance von Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Geschenke, des Stollens, des großen Weihnachtsessens. Dann kommen natürlich noch Weihnachtsmann, Christkind und Santa Claus. Kinderaugen strahlen, Familien kommen zusammen, dazu kommt der eine oder andere Familienzwist. Zwischendurch gehen manche in die Kirche.

Manche nennen diese Menschen U-Boot-Christen. Das ganze Jahr sind sie nicht zu sehen und an Weihnachten tauchen sie wieder auf. Manchmal auch an Ostern. Weil es ja irgendwie dazu gehört. Aber was sollen sie dort hören?

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