Infographik: Christologie

Auf dem Decablog gibt es gerade eine schöne Infographik zur Lehre der Person Christi:

We at The Decablog love infographics, the Doctrine of Christ, and the beautiful way that the 1689 Baptist Confession expresses that doctrine in chapter 8, paragraph 2. The result? Our first ever Decablog produced infographic! Enjoy.

infographic christologie

Kickstarter: Forenn arbeiten an ihrem Debutalbum

Heute gibt es mal etwas anderes.

Der gute Peter hat mich auf die Band Forenn aufmerksam gemacht. Forenn ist eine Instrumental-Band aus Houston, Texas und arbeitet zur Zeit an ihrem ersten Album. Was ich bisher von den Jungs gehört habe, klingt ziemlich vielversprechend. Wie eine Mischung aus den Sphären von Sigur Rós, wunderbaren Gitarrenläufen, Samples und treibenden Drums. So wie hier:

Als Produzent ist der gute Paul Meany an Bord, den ihr von der großartigen Band Mutemath kennt. Das lässt natürlich einiges erwarten.

Warum schreibe ich das Ganze hier? Die Jungs brauchen Geld. 15.000$, um genau zu sein.Deshalb haben sie eine Kampagne bei Kickstarter eröffnet. Es kann also eifrig gespendet werden (und – wie immer – wird erst abgebucht, wenn die gesamte Summe beisammen ist.) Bei 10$ geht es los. Dafür gibt es das Album als Download. Gesteigert wird es bis zu einem privaten Workshop mit der Band, einem Konzert und allen übrigen Boni. Da wären wir dann aber auch bei 5000$. Peter arbeitet übrigens an den Postern, die ihr ab einer bestimmten Spende bekommt. Dass da Gutes bei rumkommen wird, zeigt seine Seite bei behance.

Momentan verhandele ich noch mit mir und meinem Geldbeutel, ob ich 25$ in den Topf werfen soll. Denn mal ehrlich, habt ihr gesehen, was man dafür bekommt?

Richtig. Kaffee.

forenn coffee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Dinge, für die Jesus nicht gestorben ist

1. Jesus ist nicht gestorben, damit wir seine Gnade ausnutzen können.

Gnade ist niemals verdient. Wir haben nichts getan, um sie zu erlangen, sie gehört uns nicht und wir sollten sie nicht ausnutzen. Denn obwohl Gottes Gnade bedingungslos und unerschöpflich ist, kommt sie keinem Freibrief gleich. Wir können nicht offenen Auges ins Verderben rennen mit der Ausrede, dass der gnädige Gott uns schon wieder vergeben wird. Muss er ja schließlich.

Das bedeutet nicht, dass wir perfekt sein müssen. Es bedeutet, zu erkennen, was am Kreuz geschehen ist.

Denn in Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. Sie erzieht uns dazu, uns von aller Gottlosigkeit und von den Begierden dieser Welt abzuwenden und, solange wir noch hier auf der Erde sind, verantwortungsbewusst zu handeln, uns nach Gottes Willen zu richten und so zu leben, dass Gott geehrt wird.

(Titus 2,11-12)

2. Jesus ist nicht gestorben, damit wir hassen können.

Egal was andere denken, egal was sie glauben, egal wie sie ihr Leben leben. Jesus ist nicht gestorben, damit wir irgendeinem Menschen mit Hass begegnen.

Wir müssen nicht mit jedem einer Meinung sein. Wir haben das Recht und auch die Pflicht unseren christlichen Standpunkt deutlich zu machen. Aber das tun wir immer in Liebe und nie mit Hass.

Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht?

(1Joh 4,20)

3. Jesus ist nicht gestorben, damit wir auf der Stelle stehen bleiben.

Unser Leben ist in ständiger Bewegung auf Gott hin. Wir lernen und lehren, wir wachsen im Glauben. Ein Leben im Stillstand ist kein christliches Leben. Das Gute daran: Als Christ muss ich den Weg nicht selbst laufen. Ich habe eine Gott, der mich zu sich zieht.

denn dazu hat er euch berufen. Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist –

(1Petr 2,21)

4. Jesus ist nicht gestorben, damit wir ein sorgenfreies Leben haben.

Das ist vielleicht einer der am häufigsten missverstandenen Punkte des Christentums. Jesus ist nicht gestorben, damit unser Leben wie am Schnürchen läuft. Ein christliches Leben ist nicht frei von Problemen, Schmerz und Frust. Was uns unterscheidet, ist der eine, der unsere Hoffnung ist. Wir wissen, dass in allem Schmerz und bei allen Hindernissen das Ende ein gutes sein wird. Wir gehen auf Gott zu und sind von seiner Hand getragen, die uns nie wieder loslassen wird, egal wie schwer die Stürme des Lebens werden.

»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.

(Mt 11,28)

5 Gründe, warum wir Angst haben zu lieben

Liebe ist eine allgegenwärtige Sache. Sie ist das größte aller Gefühle, ist das Happy End im Kino und scheint oft die Lösung all unserer Probleme zu sein.

Deshalb sehnen wir uns nach einem Menschen, der uns versteht, der das Leben mit uns teilen möchte, der immer an unserer Seite ist. Ganz ab von Hollywood ist echte Liebe ein Gefühl und ein Verlangen, das tief in uns verankert ist.

Trotzdem machen wir immer wieder die Erfahrung – sei es bei uns selbst oder bei anderen – dass es eine Angst vor Liebe gibt.

„5 Gründe, warum wir Angst haben zu lieben“ weiterlesen

Der schweigende Gott

Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus; dann starb er.

(Mk 15,37)

An den Ostertagen gedenken wir des Sterbens Jesu Christi und feiern seine Auferstehung.

Die Evangelien beschreiben uns die Ereignisse der letzten Tage im Leben Jesu in reichen Details. Im Vergleich zu den übrigen Erzählungen aus dem Leben Jesu nimmt die Beschreibung der letzten Tage deutlich am meisten Raum ein. Was auch durchaus logisch ist, bedenkt man, dass Sterben und Auferstehung das Zentrum unseres Glaubens sind.

„Der schweigende Gott“ weiterlesen

Ein Vater, ein Sohn und eine kaputte Welt

Ein Rabbi sitzt an seinem Schreibtisch und bereitet den Synagogengottesdienst vor. Er ist umringt von Büchern und Kommentaren, da klopft es an der Tür.

„Herein.“

Einer seiner Söhne betritt das Büro. „Papa, ich möchte spielen.“

Aber der Rabbi hat keine Zeit. Er muss noch heute fertig werden. Trotzdem möchte er seinen Sohn nicht enttäuschen. Also nimmt er eine Zeitschrift und reißt eine Seite heraus. Die Seite zeigt eine Karte der Welt. Er zerreißt das Blatt in viele kleine Stücke und gibt sie seinem Sohn. „Guck mal, das ist ein Puzzle. Erst sind es bloß ganz viele einzelne Stücke. Aber wenn du sie wieder zusammensetzt, gibt es ein großes Bild. Und wenn das Bild wieder heil ist, dann gehen wir nach draußen und spielen.“

Der Sohn nimmt die Puzzleteile und verschwindet. Jetzt hat der Vater seine Ruhe. Denn sein Sohn ist noch ziemlich jung. Er weiß gar nicht, wie die Welt aussieht. Er weiß nicht, wo Amerika liegt, wo Australien ist. Genauso wenig kennt er die Berge oder weiß, wo welches Meer liegt. Der Vater hat nun also alle Zeit der Welt. Er nimmt seinen Stift und arbeitet weiter.

Fünf Minuten später klopft es wieder an der Tür.

„Herein.“

Wieder kommt sein Sohn in das Arbeitszimmer. Auf den Händen balanciert er eine Unterlage, auf der das fertige Puzzle liegt. „Hier, Papa. Fertig.“

Der Vater ist erstaunt. Jedes Puzzleteil liegt am richtigen Ort. „Wie hast du das gemacht?“

„Das war ganz einfach, Papa. Ich habe alle Teile umgedreht. Auf der Rückseite war das Gesicht eines Menschen zu sehen. Und wie ein Mensch aussieht, weiß ich. Da war ein Auge. Augen habe ich auch. Da war eine Nase. Eine Nase habe ich auch. Da war ein Mund. Einen Mund habe ich auch. Also habe ich das Gesicht wieder zusammengesetzt.

Und als der Mensch heil war, war auch die Welt wieder heil.“