Auferstanden & die andere Perspektive [Filmreview]

159440_poster_1Was macht einen guten Bibelfilm aus? Zuerst einmal alles, was auch sonst einen
guten Film ausmacht. Glaubhafte Charaktere, eine spannende Story und nachvollziehbare Motivationen.

Aber häufig wird an einen Film, der eine biblische Erzählung zur Grundlage hat, noch ein zweiter Maßstab angelehnt: Wie genau folgt der Film dem Text? Und da bedient sich Auferstanden einem interessanten Kniff. Anstatt zu versuchen, eine biblische Geschichte nachzuerzählen, nimmt der Film einen kleinen Abschnitt und spinnt die Geschichte dazu weiter, wobei wir zwischendurch immer wieder auf bekannte Perikopen treffen. Am Anfang stehen diese Verse:

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4 Dinge, für die Jesus nicht gestorben ist

1. Jesus ist nicht gestorben, damit wir seine Gnade ausnutzen können.

Gnade ist niemals verdient. Wir haben nichts getan, um sie zu erlangen, sie gehört uns nicht und wir sollten sie nicht ausnutzen. Denn obwohl Gottes Gnade bedingungslos und unerschöpflich ist, kommt sie keinem Freibrief gleich. Wir können nicht offenen Auges ins Verderben rennen mit der Ausrede, dass der gnädige Gott uns schon wieder vergeben wird. Muss er ja schließlich.

Das bedeutet nicht, dass wir perfekt sein müssen. Es bedeutet, zu erkennen, was am Kreuz geschehen ist.

Denn in Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. Sie erzieht uns dazu, uns von aller Gottlosigkeit und von den Begierden dieser Welt abzuwenden und, solange wir noch hier auf der Erde sind, verantwortungsbewusst zu handeln, uns nach Gottes Willen zu richten und so zu leben, dass Gott geehrt wird.

(Titus 2,11-12)

2. Jesus ist nicht gestorben, damit wir hassen können.

Egal was andere denken, egal was sie glauben, egal wie sie ihr Leben leben. Jesus ist nicht gestorben, damit wir irgendeinem Menschen mit Hass begegnen.

Wir müssen nicht mit jedem einer Meinung sein. Wir haben das Recht und auch die Pflicht unseren christlichen Standpunkt deutlich zu machen. Aber das tun wir immer in Liebe und nie mit Hass.

Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht?

(1Joh 4,20)

3. Jesus ist nicht gestorben, damit wir auf der Stelle stehen bleiben.

Unser Leben ist in ständiger Bewegung auf Gott hin. Wir lernen und lehren, wir wachsen im Glauben. Ein Leben im Stillstand ist kein christliches Leben. Das Gute daran: Als Christ muss ich den Weg nicht selbst laufen. Ich habe eine Gott, der mich zu sich zieht.

denn dazu hat er euch berufen. Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist –

(1Petr 2,21)

4. Jesus ist nicht gestorben, damit wir ein sorgenfreies Leben haben.

Das ist vielleicht einer der am häufigsten missverstandenen Punkte des Christentums. Jesus ist nicht gestorben, damit unser Leben wie am Schnürchen läuft. Ein christliches Leben ist nicht frei von Problemen, Schmerz und Frust. Was uns unterscheidet, ist der eine, der unsere Hoffnung ist. Wir wissen, dass in allem Schmerz und bei allen Hindernissen das Ende ein gutes sein wird. Wir gehen auf Gott zu und sind von seiner Hand getragen, die uns nie wieder loslassen wird, egal wie schwer die Stürme des Lebens werden.

»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.

(Mt 11,28)

Der schweigende Gott

Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus; dann starb er.

(Mk 15,37)

An den Ostertagen gedenken wir des Sterbens Jesu Christi und feiern seine Auferstehung.

Die Evangelien beschreiben uns die Ereignisse der letzten Tage im Leben Jesu in reichen Details. Im Vergleich zu den übrigen Erzählungen aus dem Leben Jesu nimmt die Beschreibung der letzten Tage deutlich am meisten Raum ein. Was auch durchaus logisch ist, bedenkt man, dass Sterben und Auferstehung das Zentrum unseres Glaubens sind.

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6 Folgen der Auferstehung

Am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung Jesu von den Toten. Für uns Christen ist es zusammen mit Karfreitag der höchste Feiertag. Die Basics kennt eigentlich jeder: Jesus stirbt am Kreuz, wird begraben und steht am dritten Tag von den Toten auf. Aber was hat das 2000 Jahre später eigentlich für eine Bedeutung?

Hier habe ich sechs Folgen der Auferstehung gesammelt. Orientiert habe ich mich dabei an 1Kor 15. Hier schreibt Paulus nämlich ein ganzes Kapitel über die Auferstehung und ihre Folgen. Wer also etwas darüber wissen möchte, findet gerade hier einen guten Ansatzpunkt.

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Gott reicht uns die Hand

Weihnachten

Wir können Weihnachten nicht ohne Ostern verstehen und Ostern nicht ohne Weihnachten. Ohne Krippe kein Kreuz und ohne Kreuz keine Krippe. 

Gott kam auf die Welt um ganz bei uns zu sein und starb am Kreuz um uns ganz bei sich zu haben.