Tanz.

Jesus war ein Geschichtenerzähler. Einmal wurde er gefragt, wie Gott eigentlich ist. Als Antwort hat er keine theologische Abhandlung mit neunzehn Punkten geliefert. Er hat eine Liebesgeschichte erzählt.

Die Geschichte ist so beeindruckend, dass Rembrandt gleich mehrere Bilder dazu malen musste und die Rolling Stones und Iron Maiden dazu ein Lied aufgenommen haben.

Jesus erzählt uns in einer der bekanntesten Geschichten der Bibel von einem Vater und seinen zwei Söhnen. Der eine Sohn ist älter und ordentlich. Der andere jünger und leidenschaftlich. Der Jüngere lässt sich sein Erbe auszahlen, geht von zu Hause fort, verprasst das Geld im Rekordtempo für Koks und Nutten, wird Schweinehirte und kommt nach Hause zurück gekrochen. Der Vater schließt ihn in die Arme, vergibt ihm und der ältere Bruder versteht die Welt nicht mehr.

Der Sohn bekommt neue Kleidung, Schmuck, Schuhe, ein Fest wird gefeiert. Kaum eine Stunde vergeht und der Sohn steht auf der Tanzfläche.

Und es wird getanzt.

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Was ist christliche Meditation?

Meditation ist hip. Kaum eine spirituelle Praxis freut sich bei uns über ein so rasantes Wachstum. Die Angebote werden von verschiedensten Gruppen angeboten und erstrecken sich von einfachen Konzentrationsübungen bis hin zum Komplettpaket mit Weltsicht, innerem Powerhaus und der Suche nach dem eigenen göttlichen Funken, der doch irgendwo in mir drin sein muss…

Auch bei Christen steigt das Interesse. Damit stellt sich natürlich die Frage, inwieweit Meditation nach östlichem Vorbild mit einem christlichen Leben vereinbar ist. Meiner Meinung nach gibt es drei Gründe für das gesteigerte Interesse an Meditation.

 

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